BEGEGNUNGEN in Geschichte und Gegenwart: DEUTSCHLAND und die TÜRKEI - Zum Umgang mit differierenden Erinnerungskulturen in der multi-ethnischen Gesellschaft – Eine Seminarreihe für Multiplikator/-innen in der Bildungs- und Jugendarbeit (2013/14).

  • Die Vortrags- und Seminarreihe setzte sich mit dem Holocaust und dem armenischen Genozid auseinander. Sie hat Methoden zur Arbeit an der Erinnerungskultur in der Einwanderungsgesellschaft erkundet. Im Zentrum standen hier die Herausbildung eines neo-osmanischen Nationalismus bzw. seine Entwicklung hin zum modernen türkischen Nationalismus und die Rolle die der Genozid an den Armeniern dabei spielte sowie die Verwicklung Deutschlands darin. Parallelitäten finden sich zur aktuellen Situation in Syrien und Irak.

 

Auftraggeber_in: iMiR – Institut für Migrations- und Rassismusforschung, gefördert durch die evz – Stiftung Erinnerung – Verantwortung – Zukunft. Kontaktaufnahme über Ines Fögen, iMiR, Nernstweg 32.34, E-Mail: ifoegen@imir.de.

 

Qualitative Evaluation des Projektes „meintestgelaende.de“ (2014)

  • Die Webseite www.meintestgelaende.de ist ein digitales Theaterhaus mit unterschiedlichen Bühnen (meintestgelaende.de, Facebook, Twitter, YouTube), dass durch medien- und sozialpädagogische Gruppenangebote das Ziel hat Jungen* unter Beteiligung von Mädchen* in jugendgerechter Form anzusprechen und sie anregen möchte sich mit geschlechterspezifischen Fragestellungen auseinanderzusetzen. Aus der Analyse von 10 qualitativen Interviews und 2 Gruppendiskussionen mit beteiligten und unbeteiligten Jugendlichen wurden 15 Thesen entwickelt, die je unterschiedliche Aspekte des gesamten Projektes zusammenfassen und die Entwicklung des Projektes beurteilen.

 

Webseite: http://www.maedchenpolitik.de/files/Dateien/Verschiedenes/Evaluation_MeinTestGelaende.pdf

 

Auftraggeber_in: meintestgelaende.de, Bundesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit e.V. (in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Mädchenpolitik e.V.), Lavesstraße 3, 30159 Hannover, Michael Drogand-Strud, E-Mail: drogand-strud@bag-jungenarbeit.de) und Dr. Claudia Wallner, E-Mail: cwallner@bag-jungenarbeit.de

 

Runder Tisch zu Partizipationsdaten in Berlin am 10. März 2014.

  • Im Rahmen der europaweiten „Equality Data Initiative“ (http://www.enar-eu.org/Equality-data-collection-151) habe ich einen Runden Tisch mit 20 Akteuren aus der Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung organisiert, der Möglichkeiten erkundete Partizipationsdaten in Deutschland zu sammeln und sie über einen europäischen Standard abzusichern.

Auftraggeber_in: ENAR – European Network Against Racisms and Open Society Institute (OSI), Claire Fernandez, Policy-Direktorin, E-Mail: claire@enar-eu.org

 

„Marginalisierte Mehrheiten in Städten der EU“ für das Open Society Institute. Untersuchungsgebiet Berlin-Marzahn/Hellersdorf (2013) (EMMPAC)

  • Die Studie untersucht in den Städten Aarhus, Amsterdam, Berlin, Lyon, Manchester und Stockholm die Situation von randständigen Mehrheits- Communities und die sozialen Diskursbedingungen für Anti-Einwanderungsdiskurse.Methodisch arbeitete das Projekt mit Akteursinterviews, Fokusgruppen und einem Runden Tisch aller Akteure. Die Studie begann am 1.2. 2013 und endete im Sommer 2014. Eine Veröffentlichung ist für Herbst 2014 vorgesehen.

 

Auftraggeber_in: Nazia Hussain, Direktorin des „At Home in Europe“ Projekts, 7. Stock, Millbank Tower, 21–24 Millbank, London, SW1P 4QP, United Kingdom, Kontaktaufnahme über Eleanor Kelly, Communications Officer, Telefon:+44-207-031-1719, E-Mail: eleanor.kelly@opensocietyfoundations.org

 

Studie und Entwicklung eines Fort-und Weiterbildungskonzeptes für das Projekt "Anwaltschaft für Menschenrechte und Vielfalt" des Deutschen Instituts für Menschenrechte (2012)

  • Die Studie und das daraus entwickelte Fort- und Weiterbildungskonzept ist Grundlage um in dem Projekt praxisrelevante Fortbildungs- und Informationsangebote für die Anwaltschaft, unter anderem mit dem Fokus Arbeits- und Sozialrecht, zu entwickeln. Die entwickelten Projektangebote umfassen Aus- und Fortbildungsmodule für die Anwaltschaft und Referendarsausbildung, sowie für den Diversity-Kompetenzaufbau in der Anwaltschaft.

 

Webseite: http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/de/projekt-anwaltschaft-fuer-menschenrechte-und-vielfalt.html

 

Auftraggeber_in: Deutsches Institut für Menschenrechte, Dr. Nina Althoff (Projektleitung), Telefon: (030) 25 93 59 40, E-Mail: althoff@institut-fuer-menschenrechte.de.

 

Studie: „Männer in Hamburger Kitas - Der Erzieher als professionelle Männlichkeit“, für das Hamburger Netzwerk „Mehr Männer in Kitas“ (2011/2012).

  • Diese Studie beschreibt auf der Grundlage einer qualitativen, explorativ-heuristischen Studie Motivationen und Attraktivität des Erzieherberufs, Orientierungen im Berufsfeld des Erziehers und Anforderungen für das Kita-Management, die sich daraus ergeben. Die Studie kommt zum Schluss, dass alleine das Geschlecht als Grundlage für die Einstellung von Erziehern in Hamburg nur bestehende Ungleichheiten reproduziert und fordert für Kitas eine menschenrechtsbasierte Diversity-Pädagogik und ein an Kitas angepasstes Diversity-Management.

 

Webseite: http://www.vielfalt-mann.de/

 

Auftraggeber_in: Hamburger Netzwerk „Mehr Männer in Kitas“, der Paritätische Wohlfahrtsverband Hamburg, Ralf Lange, Leiter der Koordinierungsstelle, Osterbekstr. 90b, 22083 Hamburg, Telefon: (040) 202262760, E-mail: ralf.lange@paritaet-hamburg.de.

 

„Muslime in Städten der EU“ für das Open Society Institute. Untersuchungsgebiet Hamburg-Mitte (2008-2010)

  • Diese Studie war Teil der Monitoringreihe „Muslime in Städten der EU“, die sich auf 11 Städte mit einem jeweils großen muslimischen Bevölkerungsanteil innerhalb der europäischen Union konzentriert. Jede Städtestudie besteht aus einer detaillierten Untersuchung einzelner Bezirke in den Städten Amsterdam; Antwerpen; Berlin; Kopenhagen; Hamburg; Leicester; Marseille; Paris; Rotterdam; Stockholm; London, verbunden mit Akteursinterviews, Befragungen und einem Runden Tisch aller Akteure. Die Studie beschreibt die Situation von in Europa lebenden Muslime, egal ob Bürger_innen oder Migrant_innen, ob hier geboren oder neu zugewandert. Sie beschreibt auch eine wachsende und vielseitige Bevölkerungsgruppe, die Europa mit der großen politischen Herausforderung nach der Garantie gleicher Rechte und Chancen in einem Umfeld schnell wachsender Vielfalt konfrontiert.

 

Webseite: http://www.opensocietyfoundations.org/reports/muslims-hamburg

 

Auftraggeber_in: Nazia Hussain, Direktorin des „At Home in Europe“ Projekts, 7. Stock, Millbank Tower, 21–24 Millbank, London, SW1P 4QP, United Kingdom, Kontaktaufnahme über Eleanor Kelly, Communications Officer, Telefon:+44-207-031-1719, E-Mail: eleanor.kelly@opensocietyfoundations.org.

 

Diskriminierung erkennen und handeln. Ein Handbuch für Beratungsstellen und MigrantInnenorganisationen auf der Grundlage des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG)

  • Das Handbuch wurde 2007 gemeinsam mit MigrantInnenselbstorganisationen und basis &woge e.V. In mehreren Workshops erarbeitet. Es war das erste Standardwerk für die Antidiskriminierungsberatung und erlebte 3 Auflagen, die jeweils schnell vergriffen waren. 2010 ist von basis & woge eine aktualisierte und überarbeitete Neufassung entstanden.

 

Auftraggeber_in: Birte Weiß, migration.works – Zentrum für Partizipation, basis & woge e.V.

 

„Kooperation von Hort und Schule in der Ganztagsgrundschule“ (2011)

  • Grundlage dieser Expertise bildeten zwei Tiefen-Interviews, je eines mit einem Akteur eines Horts und einem Akteur der Schule und zwei behördliche Grundlagendokumente zu Bildung in Kita/Hort und in Grundschule: die Hamburger Bildungsempfehlungen für die Bildung und Erziehung von Kindern in Tageseinrichtungen (2005) der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz und der Bildungsplan Grundschule (2011) der Behörde für Schule und Berufsbildung. Die Analyse der Interviews reflektiert die Frage von Differenzen und Gemeinsamkeiten zwischen Hort und Schule, wie sie sich in der Praxis darstellen. Die Analyse der beiden Dokumente bildet Differenzen und Gemeinsamkeiten auf der bildungstheoretischen und gesetzlichen Ebene ab. Die Expertise lieferte Hinweise für den Auftraggeber zur Beantwortung folgender Fragen: Was sind der spezifische Beitrag und die spezifische Kompetenz, die der Hort in die Gestaltung und die pädagogische Praxis der Ganztagsgrundschule einbringt? Wie kann man dieses in der Schule fruchtbar machen? Wie können der spezifische Beitrag und die spezifische Kompetenz im schulischen Kontext wirkmächtig werden? Was braucht es dazu? Wodurch wird dieses behindert? Welche Argumente können in welchen Zusammenhängen der Kooperation von Hort und Schule genutzt werden, um das pädagogische Konzept des Hortes und die Professionalität der Hort-Akteure fachlich zu vertreten? Welche Entwicklungsräume und welche Grenzen gibt es im Prozess der Ganztägigen Bildung und Betreuung an Schulen?"

 

Webseite: http://www.tigerente-hort.de/

 

Auftraggeber_in: Manne Nawo, Geschäftsführer, Zentrale/Geschäftsstelle des Hort Tigerente e.V., Bergstedter Markt 1, 22395 Hamburg, Telefon: (040) 22 60 74-91, e-Mail: zentrale@tigerente-hort.de